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GdP-Vize zum Terroralarm in München:

Die Handlungsfähigkeit der Polizei im neuen Jahr auf hohem Niveau sicherstellen

Berlin/München. Als absolut gerechtfertigt hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) die Sicherheitsmaßnahmen der Münchner Polizei in der Silvesternacht bezeichnet. Der stellvertretende Bundesvorsitzende der GdP, Jörg Radek: „Wieder einmal haben die Sicherheitsbehörden ihre Handlungsfähigkeit bei akuten Terrorwarnungen unter Beweis gestellt. Die bayerische Polizei hat mit den Sperrungen der Bahnhöfe und der Aufforderung an die Bürger, Menschenansammlungen zu meiden, mögliche Ziele von Terroristen aufgelöst und so offenbar ihre Pläne durchkreuzt. Die bayerischen Behörden hatten allen Grund, so zu handeln. Die Nachrichtenquellen mussten sehr ernst genommen werden.“

Der GdP-Vize rechnet fest damit, dass auch im neuen Jahr ähnliche Sicherheitsvorkehrungen notwendig sein werden, wenn der Polizei Anschlagsplanungen bekannt werden. Radek: „Daran werden wir uns alle gewöhnen und lernen müssen, damit umzugehen.“

Für die Polizei, so Radek, habe ein neues Jahr mit sehr hohen Belastungen begonnen. Radek: „Um den Verfolgungs- und Überwachungsdruck auf islamistische Terroristen auf diesem hohen Niveau aufrechterhalten zu können, muss die Personalkapazität der Sicherheitsbehörden ständig an die Erfordernisse angepasst werden. Wir haben noch längst nicht das Ende der Fahnenstange erreicht.“

Foto: © Tim Reckmann - pixelio.de