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GdP zum Tod Osama bin Ladens:

Witthaut: Gerade jetzt ist höchste Wachsamkeit geboten

Berlin.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat sich für eine Verlängerung der Antiterrorgesetze ausgesprochen. GdP-Vorsitzender Bernhard Witthaut: „Der Tod Osama bin Ladens wird die Terrorgefahr für Deutschland nicht entschärfen. Das zeigen die Hintergründe der jüngsten Festnahmen des Bundeskriminalamtes. Das ursprünglich von Bin Laden begründete Terrornetz funktioniert seit langen dezentral. Aktionsfähige Gruppen gibt es in vielen Ländern, wie der jüngste Bombenanschlag in Marrakesch und die Festnahmen in Düsseldorf und Bochum beweisen.“


GdP-Chef Witthaut im ZDF-Morgenmagazin zum Tode Osama bin Ladens. Screenshot: ZDF
Nach Einschätzung der Gewerkschaft der Polizei gelte gerade nach dem Tod des Al Quaida Chefs „höchste Wachsamkeit“.

Witthaut: „Es ist nicht ausgeschlossen, dass die verschiedenen Terrornetzwerke den Tod Bin Ladens rächen wollen. Aus diesem Grund brauchen die deutschen Sicherheitsbehörden jede politische und gesetzliche Unterstützung, um ihre Arbeit für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger leisten zu können.“

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Hintergrund:
In der Deutsche-Polizei-September-Ausgabe des Jahres 2001 berichtete DP-Autor und Terrorismus-Experte Berndt Georg Thamm über Osama bin Laden.

Nur ein paar Tage nach Erscheinen der Ausgabe ereigneten sich die verheerenden Terroranschläge in New York und Washington:

"Gotteskrieger tragen Terror nach Europa"