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Wachsende Staatsferne ist Ursache für zunehmende Gewalt

Berlin.

Die wachsende Staatsferne vor allem junger Menschen sieht der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg, als eine der Ursachen für den enormen Anstieg politisch motivierter Straftaten mit linksextremistischem Hintergrund. Freiberg: „Meine Kolleginnen und Kollegen erleben seit ein paar Jahren ausufernde Gewalt bei Demonstrationen, Fußballspielen und auf der Straße. Diese Gewalt richtet sich vor allem gegen Polizisten und wird immer brutaler. Wir wissen, dass wir als sichtbare Vertreter des Staates Zielscheibe sind, aber nicht das Ziel. Gemeint sind andere.“

Die jetzt bekanntgewordenen Zahlen von 315 Körperverletzungen und drei versuchte Tötungen an Polizisten in den zurückliegenden Monaten, die Zunahme an Sachbeschädigungen und Verstößen gegen das Versammlungsgesetz verwunderten nicht, so der GdP-Vorsitzende.

Freiberg: „Diese Entwicklung hat die Polizei kommen sehen und davor gewarnt. Parteiengezänk und Schuldzuweisungen sind genau die falsche Antwort. Damit wird das Feuer eher noch geschürt.“ Wie im Kampf gegen den Rechtsextremismus sollten alle demokratischen Parteien auch bei der Bekämpfung linksextremistischer Gewalt zusammenstehen.
 
 
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