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„Nasser“ Protest gegen die Sparpläne der Landesregierung

Wasser bis zum Hals: GdP Schleswig-Holstein protestiert gegen geplanten Personalabbau

Kiel.

Rechtzeitig zu den heutigen Haushaltsgesprächen in der Staatskanzlei protestiert die Gewerkschaft der Polizei mit einer ungewöhnlichen Aktion gegen Stelleneinsparungen bei der Landespolizei: Zwei Polizisten werden in “voller Uniform“ als Zeichen des Protestes an der Kiellinie ins Wasser springen – ihnen wird so buchstäblich das Wasser bis zum Hals stehen. Damit soll symbolisch der Protest gegen angekündigte Personaleinsparungen deutlich werden. Im Anschluss wird das– dann nasse Flugblatt – der Staatskanzlei übergeben.

Es kann für die GdP keine einzige Stelle abgebaut werden, weil
  • schon jetzt anerkannt 160 Stellen in der Polizei fehlen
  • schon jetzt die Reaktionszeiten teilweise viel zu lang sind
  • schon jetzt die Arbeitsverdichtung bei unseren Kolleginnen und Kollegen zu einem hohen Krankenstand führt
  • schon jetzt die Belastung des täglichen Dienstes an die Grenzen stößt
  • schon jetzt der Anteil der lebensälteren Kollegen im Wechselschichtdienst immer höher wird
  • schon jetzt die Einsatzzahlen stetig steigen bei einem immer höher werdenden Gewaltpotential
  • schon jetzt die Polizei neuen Formen der Kriminalität wie z.B. Cybercrime nur hinterherläuft.
Wenn wir weiter eine Bürgerpolizei bleiben wollen, darf es keinen Stellenabbau bei der Landespolizei geben – im Gegenteil: Wir fordern mehr Personal für eine auch in Zukunft verlässliche, bürgerfreundliche Landespolizei.

Der Regionalgruppenvorstand Kiel-Plön