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Über 15.000 Angestellte und Beamte bei Tarif-Aktion in Magdeburg

Magdeburg.

Mit einem landesweiten Warnstreik und der größten Kundgebung seit langem in Sachsen-Anhalt haben die Angestellten und Beamten des Landes ihre Forderung nach mehr Gehalt untermauert. Das bisherige Angebot der Arbeitgeber empfanden die Gewerkschaften als Provokation.

- Angestellte des Landes im Warnstreik – Beamte demonstrieren

Die Gewerkschaften ver.di, GdP, GEW und dbb-tarifunion riefen ihre Mitglieder zum Warnstreik und zur Demonstration am 26.2.2009 auf.

Dem Aufruf der Gewerkschaften zu einer gemeinsamen Kundgebung waren nach übereinstimmenden Angaben von Gewerkschaften und Polizei mehr als 15.000 Beschäftigte gefolgt. Zuvor zogen tausende Lehrer, Beschäftigte von Landesämtern und Hochschulen, Polizisten und Feuerwehrleute in zwei Demonstrationszügen durch die Stadt zum Alten Markt.

Koll. Jürgen Naatz, stell. Landesvorsitzender der GdP sprach davon, dass die Beschäftigten und Beamtinnen und Beamten unseres Landes insbesondere von unserem Ministerpräsidenten, Prof. Dr. Böhmer erwarten, endlich ein Machtwort zu sprechen, damit verhandelbare Vorschläge auf den Tisch kommen.

„Heute kann jeder sehen, auch die Späher der Landesregierung, dass das unverschämtes Angebot der Arbeitgeber in der letzten Verhandlungsrunde die Kampfkraft der Gewerkschaften nochmals erhöht hat.“

Er sprach den Finanzminister Bullerjahn an, dass „20 Jahre Abkoppelung des Ostens 20 Jahre zuviel sind! Eine wie auch immer aussehende Abkoppelung des Ostens und auch nachfolgend der Beamten werden wir nicht akzeptieren.

Naatz: "Im Land der Frühaufsteher brauchen wir keine Mut zur Lücke, sondern Mut zur Entscheidung für eine positiven Tarifabschluss und eine positive Besoldungsentwicklung."