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Keine Dienststellenschließungen bei der Wasserschutzpolizei

Erfolgreiche GdP-Kritik mündet in Vernunftsentscheidung des Ministers

Wiesbaden.

Seit über einem Jahr herrschte bei vielen Beschäftigten der hessischen Wasserschutzpolizei Unsicherheit und Angst über den Fortbestand von Teilen ihrer Dienststellen. Im Rahmen der bestehenden Länderkooperation mit Rheinland-Pfalz, Saarland und Baden Württemberg war und ist die Struktur der WSP ein besonders heiß diskutiertes Thema. Die bisher geprüften Vorschläge zur Zusammenlegung von Dienststellen und Personal strom- oder flussübergreifend wurden durch die Regierungserklärung des Innenministers Rhein am 11.12.2012 verworfen. Es werden in Hessen keine Dienststellen geschlossen, das ist der Tenor des Ministers. Ein Erfolg, der nicht zuletzt auch der GdP Hessen zugerechnet werden darf.

Die Kolleginnen und Kollegen der Wasserschutzpolizei, also die Betroffenen selbst haben von Beginn an ihre Gewerkschaft um Unterstützung gebeten.
Über die Kreisgruppe der Wasserschutzpolizei, die Bezirksgruppe Bereitschaftspolizei und nicht zuletzt die Positionierung des Landesvorstandes wurde die Politik und auch das LPP in vielen Gesprächen darauf hingewiesen, dass es in Hessen zu keinen Schließungen von Dienststellen kommen darf.
Es hat sehr lange gedauert, aber in den letzten Wochen schalteten sich auch viele politisch Verantwortlichen aus den Regionen ein, die sich mit dieser Thematik befasst haben.
Dass es nun zu dieser Entscheidung des Ministers gekommen ist, begrüßen wir außerordentlich und werten sie demnach auch als Vernunftsentscheidung.