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Körperschutzausstattung muss verbessert werden!

Die Körperschutzausstattung (KSA) für die Einsatzkräfte der Bundespolizei entspricht nicht mehr den Erfordernissen der Einsatzanlässe. Deshalb ist es nach Auffassung der GdP Bezirk Bundespolizei jetzt an der Zeit, die Entwicklung der Nachfolgegeneration einzuleiten. Martin Schilff hatte diese Forderung bereits im Gespräch mit dem neuen Innenminister dargestellt. Die langen Tragezeiten der KSA in Einsätzen von bis […]

Die Körperschutzausstattung (KSA) für die Einsatzkräfte der Bundespolizei entspricht nicht mehr den Erfordernissen der Einsatzanlässe. Deshalb ist es nach Auffassung der GdP Bezirk Bundespolizei jetzt an der Zeit, die Entwicklung der Nachfolgegeneration einzuleiten. Martin Schilff hatte diese Forderung bereits im Gespräch mit dem neuen Innenminister dargestellt.
Die langen Tragezeiten der KSA in Einsätzen von bis zu über 10 Stunden, beispielsweise bei Zugbegleitungen im Fußballreiseverkehr in oft engstem Raum in den Zügen der DB, belasten unsere Kolleginnen und Kollegen in einem sehr hohen Maß. Die besonderen anatomischen Anforderungen von Frauen an eine Schutzausstattung sind bisher unberücksichtigt. Das Gewicht der KSA im Zusammenhang mit der Tragezeit wird zu nehmend für die Einsatzkräfte zu einem Problem.
Wir fordern den Dienstherrn auf, die Entwicklung einer neuen KSA einzuleiten. Dabei soll unter Nutzung aktueller technischer Möglichkeiten und moderner Materialien das Gewicht der KSA reduziert werden. Neben der Gewichtsreduzierung muss die Nutzung aller Möglichkeiten zur Erhöhung des Tragekomforts (z.B. VErmeidung von Druckstellen) im Focus stehen, damit die Belastung der Einsatzkräfte verringert wird. Wer in den Einsätzen in Hamburg dabei war oder mindestens die Bilder verfolgte, macht sich Sorgen über die Gefährdung der körperlichen Unversehrtheit.
Jörg Radek