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Thema Menschenhandel – GdP-Chef Oliver Malchow bei n-tv

Berlin. Die Bundesregierung will laut eines vom Kabinett verabschiedeten Gesetzentwurfs die Strafen für Menschenhandel verschärfen. Die Zwangsprostitution bleibt dort offenbar ausgeschlossen. Der Umgang mit den Freiern von Zwangsprostituierten soll nach wie vor der Knackpunkt sein, bei dem sich die Koalition nicht einigen könne. Die stellvertretende GdP-Bundesfrauenvorsitzende Erika Krause-Schöne kündigte an, bei diesem Thema nicht locker […]

malchow_ntv400Berlin. Die Bundesregierung will laut eines vom Kabinett verabschiedeten Gesetzentwurfs die Strafen für Menschenhandel verschärfen. Die Zwangsprostitution bleibt dort offenbar ausgeschlossen. Der Umgang mit den Freiern von Zwangsprostituierten soll nach wie vor der Knackpunkt sein, bei dem sich die Koalition nicht einigen könne. Die stellvertretende GdP-Bundesfrauenvorsitzende Erika Krause-Schöne kündigte an, bei diesem Thema nicht locker zu lassen. Am Donnerstag sagte sie: “Die Umsetzung der EU-Richtlinien von April 2011 zur Verhütung und Bekämpfung des Menschenhandels ist wieder nur halbherzig erfolgt. Ein klares Signal gegen alle Formen dieses Delikts und auch der Zwangsprostitution wäre eine grundlegende Überarbeitung im Strafrecht sowie die Einführung eines Prostituiertenschutzgesetzes für die legale Prostitution. Unterdessen hatte sich der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow im Nachrichtensender n-tv zustimmend zur Absicht der Bundesregierung geäußert, Menschenhändler härter zu bestrafen, die beispielsweise Kinder nach Deutschland schleusen und sie hier zur Bettelei oder zum Diebstahl treiben. Malchow: “Es müssen diejenigen stärker verfolgt werden, die andere zur Bettelei zwingen, sie ausnutzen, unter Druck setzen, bei ihnen Angst erzeugen und Macht ausüben.”

Link: zum n-tv-Video: “Bundesregierung will Strafen für Menschenhandel verschärfen”