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Personeller Notruf der Polizei

Weitere Unterstützung aus dem gesamten Bundesgebiet im Wendland erforderlich

Hilden.

Erschüttert über das Ausmaß an Gewalt durch militante Atomkraftgegner, die den beim Castor-Transport eingesetzten Polizeibeamtinnen und -beamten entgegenschlug, zeigte sich die Gewerkschaft der Polizei (GdP).

GdP-Bundesvorsitzender Konrad Freiberg: "Die wilde Entschlossenheit dieser militanten Castor-Gegner, den rechtlich genehmigten Transport nicht in das Zwischenlager gelangen zu lassen, stellt die Polizei vor neue Herausforderungen. Alle Bemühungen von Seiten der Polizei, Konflikte zu deeskalieren und über Gesprächsangebote Atomkraftgegner von ihrem ungesetzlichen Tun abzuhalten, schlugen fehl. Was sich in der vergangenen Nacht ereignete, zeigte deutlich, dass der gut organisierte Widerstand sich auf keine Kompromisse einlässt und die Gefährdung von Gesundheit und Leben der Polizeibeamtinnen und -beamten billigend in Kauf nimmt. Jetzt kann es für die Polizei nur konsequentes Einschreiten gegen jede Art von Gewalt geben."

Der bisherige Einsatzverlauf hat deutlich gemacht, dass die Polizei mit dem zur Verfügung stehenden Personal aus dem ganzen Bundesgebiet nur begrenzt in der Lage ist, eine derartig lange Eisenbahnstrecke lückenlos zu sichern. Alle Kritiker, die im Vorfeld von einem überzogenen Personalkonzept gesprochen haben, sind eines Besseren belehrt.