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5. GdP-Bundesseniorenkonferenz in Dresden

Senioren müssen politischen Einfluss in den Gewerkschaften ausbauen

Berlin.

Für einen stärkeren politischen Einfluss der Senioren in den Gewerkschaften hat sich der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg, ausgesprochen. Auf der am heutigen Montag in Dresden stattfindenden 5. Bundesseniorenkonferenz der GdP kündigte Freiberg an, sich auf dem bevorstehenden Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) für entsprechende Satzungsänderungen einzusetzen.

„Mit ihrer Erfahrung und Vitalität können ältere Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen der Gewerkschaftspolitik wichtige Impulse geben, auch wenn sie aus dem Arbeitsleben ausgeschieden sind. Zudem müssen die Gewerkschaften die Gestaltung der Lebensverhältnisse der Arbeitnehmer im Alter stärker in den Focus nehmen. Die Vertretung der Arbeitnehmerinteressen dürfe sich nicht auf das Berufsleben beschränken.“, sagte Freiberg vor 111 Delegierten in Dresden, die ehemalige Polizeibeschäftigte aus den 16 GdP-Landesbezirken, der Bundespolizei und dem Bundeskriminalamt vertreten.
Neben den Frauen, den jungen Polizeibeamtinnen und –beamten verfügen die aus dem Dienst ausgeschiedenen Polizeibeschäftigten als Mitglieder der Gewerkschaft der Polizei mit ihrer Seniorengruppe über eine breite politische Plattform. Auf ihrer 5. Bundeskonferenz werden sie den geschäftsführenden Bundesseniorenvorstand neu wählen und ihre Forderungen an den im November 2006 stattfindenden Bundeskongress der GdP in Berlin beschließen.