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BPOLI Frankfurt/Main HBF: GdP fordert zum sofortigen Handeln auf!

Die extreme Arbeitsbelastung in der BPOLI Frankfurt/Main, gepaart mit der katastrophalen Liegenschaftssituation sind explosiver Zündstoff. Es ist bereits mehr als 15 Monate her, dass Helmut Seibert, inzwischen Vorsitzender der GdP-Kreisgruppe am Hauptbahnhof in Frankfurt/Main, öffentlich auf die schwierige Situation vor Ort hinwies. Die Deutsche Bahn ‪hat bisher keine Lösung anbieten können. Immer noch fehlen mehr […]

Die extreme Arbeitsbelastung in der BPOLI Frankfurt/Main, gepaart mit der katastrophalen Liegenschaftssituation sind explosiver Zündstoff. Es ist bereits mehr als 15 Monate her, dass Helmut Seibert, inzwischen Vorsitzender der GdP-Kreisgruppe am Hauptbahnhof in Frankfurt/Main, öffentlich auf die schwierige Situation vor Ort hinwies. Die Deutsche Bahn ‪hat bisher keine Lösung anbieten können. Immer noch fehlen mehr als 300 m² Bürofläche, die die Bahn nicht bereitstellen kann.

Die Bahn hat sich hier nicht als zuverlässiger Partner gezeigt, so dass die GdP andere machbare und bezahlbare Lösungen vorschlägt: In unmittelbarem Umfeld des Frankfurter Hauptbahnhofs gibt es genügend geeignete und deutlich billigere Büroflächen, als bei der Bahn. Diese Büros können sofort und nach den Vorgaben der Bundespolizei angemietet werden. Das fordern wir nun unverzüglich ein!

Roland Voss, Vorsitzender der Direktionsgruppe Koblenz: “Die Geduld der Kolleginnen und Kollegen ist verständlicherweise am Ende und sollte nicht weiter strapaziert werden.”

Sogar der Schulungs- und Besprechungsraum, die sogenannte “Blaue Lagune” musste aufgrund der unvermindert starken Belastungen durch Abarbeitung von Fällen der unerlaubten Migration, als Bearbeitungs- und Aufenthaltsraum für die im Hauptbahnhof Frankfurt am Main festgestellten Flüchtlingen, umgenutzt werden.

“Wir brauchen sowohl für Flüchtlinge, als auch für unsere Kolleginnen und Kollegen ordentliche Räumlichkeiten. Das was allen zugemutet wird, ist teilweise menschenunwürdig”, so Roland Voss.

Wir werden uns nun erneut an das BPOLP wenden, obwohl wir wissen, dass die Zustände dort bekannt sind. Außerdem werden wir nicht locker lassen auch Politik und Presse auf die Dienststelle aufmerksam zu machen. Wir bleiben dran!

Artikel in der Frankfurter Neuen Presse: “Bundespolizisten kritisieren Bahn”