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GdP ruft Amazon dazu auf gegen ACAB-Artikel vorzugehen

Im Amazon „marketplace“, dem Bereich in dem auch private Anbieter Produkte über die Plattform des Onlineversandhändlers Amazon verkaufen können, tauchen immer wieder Angebote, in der Regel Textilien, mit dem Aufdruck „ACAB“ auf. Die Gewerkschaft der Polizei hat nun amazon dazu aufgefordert, dagegen vorzugehen. Vielfach sind es keine Privatpersonen, sondern Händler, die solche Kleidung anbieten, deren […]

Im Amazon „marketplace“, dem Bereich in dem auch private Anbieter Produkte über die Plattform des Onlineversandhändlers Amazon verkaufen können, tauchen immer wieder Angebote, in der Regel Textilien, mit dem Aufdruck „ACAB“ auf. Die Gewerkschaft der Polizei hat nun amazon dazu aufgefordert, dagegen vorzugehen.

Vielfach sind es keine Privatpersonen, sondern Händler, die solche Kleidung anbieten, deren Sinn vor allem darin besteht, Polizeibeamte zu beleidigen. Man darf also auch eine Gewinnmaximierungsabsicht unterstellen.

Das Amtsgericht Saarbrücken verurteilte am 2. November 2015 einen 25-Jährigen wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe von 450,- EUR, da der Verurteilte trug bei einem Fußballspiel des 1. FC Saarbrücken – Eintracht Trier im April 2015 am Bahnsteig im Hauptbahnhof Saarbrücken ein Sweatshirt mit der Aufschrift „COP ACAB ANA“ getragen hatte. Vier Beamte der Polizei fühlten sich durch die Aufschrift beleidigt und zeigten den Mann an. Das Amtsgericht Saarbrücken sah nunmehr den Beleidigungstatbestand zum Nachteil der Polizeibeamten als erfüllt an.

Das bedeutet glasklar: Das Tragen solcher Kleidung ist keine Lappalie. Gerade auch unter dem Gesichtspunkt des Jugendschutzes sollte unseres Erachtens die Firma Amazon dringend überdenken, ob sie diesen fragwürdigen Händlern die Marketplace-Plattform weiterhin zur Verfügung stellen will.
pdf 160129_Amazon_ACAB

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