Zum Inhalt wechseln

Zukunft im Dialog gestalten

GdP Hessen: Mit Landespolizeipräsident Udo Münch Themen der Polizei erörtert

Wiesbaden.

Landespolizeipräsident Udo Münch besuchte Mitte Dezember die GdP. Im Treffen mit dem geschäftsführenden Landesvorstand wurden Themen rund um die Polizei besprochen. Die derzeitige finanzpolitische Lage lässt „das Schöpfen“ aus den Vollen nicht mehr zu. Die globale Finanzkrise und die Schuldenbremse in der Hessischen Verfassung verlangen innovative und intelligente Lösungsansätze in den nächsten Jahren.

Mit der Festschreibung der 13.764 Vollzugsplanstellen bei der Polizei sind personelle Zuwächse nicht zu erwarten. Bei der technischen Ausstattung ist die hessische Polizei derzeit gut aufgestellt. Gleichwohl erhebt sich die Frage, ob nicht durch intelligente Lösungen sich Einsparpotentiale zu Gunsten des Personalhaushaltes ergeben könnten. Diese dürfe jedoch nicht heißen, dass die Technik vernachlässigt werden könne, sondern u.a. durch Kooperationen, auch mit anderen Bundesländern, Einsparpotentiale sich ergeben könnten. Eine moderne und leistungsfähige Technik ist für die tagtägliche Polizeiarbeit unerlässlich.

Das derzeit laufende Hebungsprogramm kommt gut an, müsse aber langfristig fortgeführt werden. Diese Strukturprogramme dürfen nicht ausschließlich für den Vollzugsbereich gelten, sondern alle Polizeibeschäftigte sind einzubeziehen.

GdP und LPP werteten das gemeinsame Gespräch als gut und es soll in regelmäßigen Abständen fortgesetzt werden. Dienstherr, Personalräte und Gewerkschaften sind aufgerufen gemeinsam Lösungsansätze zu finden und zu vereinbaren.

Download: Zukunft im Dialog gestalten (pdf-Flyer)