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02.10.2013

JUNGE GRUPPE (GdP) Sachsen bleibt beim Sonderurlaub für gewerkschftliche Zwecke außen vor.

JUNGE GRUPPPE (GdP) schaut nicht tatenlos zu!

Die Mitglieder des Bundesjugendvorstandes im Gespräch mit dem Inspekteur des sächsischen Polizei und Landtagsabgeordneten unterschiedlicher Fraktionen.

Aufgrund dessen beschloss der Bundesjugendvorstand, dienstliche und politische Entscheidungsträger zu einer Diskussionsrunde im Rahmen der Sitzung einzuladen. Dieser Einladung folgten Herr Baumann (Inspekteur der Polizei Sachsen), Herr Tischendorf (parlamentarischer Sprecher DIE LINKE Sachsen), Frau Jähnigen (innenpolitische Sprecherin Bündnis 90/Die Grünen Sachsen) und Herr Brangs (stellvertretender Fraktionsvorsitzender SPD Sachsen).

Die nach Auffassung des sächsischen Dienstherrn nicht bestehende Eigenständigkeit der JUNGE GRUPPE (GdP) Sachsen als Jugendorganisation und die mangelnde Würdigung der Arbeit in einem Ehrenamt waren bereits ausreichend Ansatzpunkte für eine intensiv geführte Diskussion auf beiden Seiten.

Der Inspekteur des sächsischen Polizei, Herr Baumann (li.), der GdP-Landesvorsitzende aus Sachsen, Hagen Husgen (mi.), und der Landtagsabgeordnete Klaus Tischendorf (re.) im Gespräch mit dem Bundesjugendvorstand. Foto: Poitz

Unter Moderation von Hagen Husgen und Jan Krumlovsky (beide GdP Sachsen) erfolgte anfangs ein Eingangsstatement der Diskussionsteilnehmer. Durch Herrn Baumann wurde die enge und aus Sicht des Bundesjugendvorstandes gewerkschaftsunfreundliche Auslegung der SächsUrlVO verdeutlicht. Die parlamentarischen Vertreter äußerten sich positiv zur Notwendigkeit von jugendgewerkschaftlichem Engagement. Daraufhin erfolgten durch Wortmeldungen von BJV-Vertretern Ausführungen zu den geregelten Möglichkeiten, Sonderurlaub oder Dienstbefreiung in ihren jeweiligen Landesbezirken zu erhalten. Auch wurde seitens des Bundesjugendvorstandes deutlich auf die zweifelslos anerkannte Eigenständigkeit der JUNGE GRUPPE (GdP) als Jugendorganisation durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hingewiesen. Die in Aussichtstellung einer bevorstehenden Änderung der SächsUrlVO, mit möglicher besserer Berücksichtigung der Gewerkschaftsarbeit befriedigte die Mitglieder des Bundesjugendvorstandes nur mäßig.

„Ein guter Auftakt, aber sicherlich nicht ausreichend“, so Jan Krumlovsky – Mitglied des Landesvorstandes der GdP Sachsen und für Nachwuchsarbeit zuständig. „Wir werden in einem nächsten Schritt das Angebot der parlamentarischen Vertreter wahrnehmen und zu den Ausführungen im Entwurf zur neuen Urlaubsverordnung Stellung beziehen. Darüber hinaus wird es weitere Gespräche geben müssen. Die sächsische Interpretation hat unweigerlich Auswirkungen auf die Arbeit der Gewerkschaftsjugend im gesamten Bundesgebiet“, Sabrina Kunz abschließend.

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