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Ausgabe 05/2009

Der Amoklauf in Winnenden hat 17 Menschen das Leben gekostet. Sicher war die leicht verfügbare Waffe ein die Tat begünstigender Umstand. Und deshalb wollen Politiker weiter das Waffengesetz verschärfen. Die Vorstellungen reichen von der Ansicht, alle Waffen gänzlich zu verbieten, bis hin zu Vorschlägen, die Waffenverfügbarkeit deutlich zu reduzieren. In dieser Ausgabe legt der Waffenrechts-Spezialist Wolfgang Dicke seine Sicht auf verschiedene Vorschläge dar. Doch Amokläufe an Schulen fordern eine komplexe Betrachtung, nicht nur die der Waffenverfügbarkeit. Eine grundlegende Frage dabei: Warum laufen junge Menschen – oft in der Pubertät – Amok? Sind das besondere Persönlichkeiten, psychisch labile, leicht kränkbare Menschen? Sind sie gar psychisch krank? Eine Betrachtung dazu kommt von Dr. Uwe Füllgrabe, Kriminalpsychologe. Und Anhaltspunkte zur Erkennung und Vorhersagbarkeit solcher „School Shootings“ liefert der Kriminologe Dr. Frank J. Robertz, der sich seit Jahren mit dem Thema intensiv beschäftigt.

 

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