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Ausgabe 11/2009

Das Leben ist nicht immer rosarot. Wir schweben nicht permanent auf Glückswolken. Im Gegenteil: Wir haben nicht selten ganz gewaltige Probleme des Daseins zu bewältigen oder auch einen permanent belastenden Arbeits- oder Alltag. Da rufen Körper und Geist nach Erleichterung. Mittel zur Kompensierung sind schnell zur Hand: z. B. ein Gläschen zur Entspannung. Das tut gut. Oder auch zwei. Man fühlt sich leichter. Die Sorgen sind weit weg. Und morgen wieder …

Ein großer Betrug beginnt. Alkohol greift in wichtige Hirnschaltungen ein und gaukelt vor, was nicht real ist: gute Gefühle.
Der Betrug geht weiter, je öfter wir genau dieses Wohlbehagen erfahren. Vereinfacht gesagt: Das Gehirn, speziell das sogenannte Belohnungszentrum, merkt sich, was uns „gut tut“ und will „den Stoff“ wieder und noch mehr davon.

Wie weit ist es vom Gläschen bis zum nicht-mehr-ohne-Können?
Was spielt sich dabei im Gehirn und im Körper ab?
Und: Wie reagiert die Umwelt? Denn Wesens- und Verhaltensänderungen bleiben auf Dauer nicht aus. Also: Mit welchen Reaktionen ist z. B. dienstlich zu rechnen?

Unsere drei Experten wollen auf den folgenden Seiten aufklären, sensibilisieren und Lust darauf machen, Glück und gute Gefühle auch ohne einen Missbrauch von Alkohol oder sonstigem Drogeneinsatz zu erfahren.

Mit einem 3-Fragen-Test kann man selbst prüfen, ob der Umgang mit Alkohol für uns und unser Umfeld noch verträglich ist. Oder ob wir die Reißleine ziehen sollten. Wenn ja, dann nicht warten. Die Auswirkungen von Alkoholmissbrauch sind immer schlimmer als der erste Schritt aus einer möglichen Abhängigkeit.
Der Absprung ist machbar!
 
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Weitere Themen:
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