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GdP-Bundesvorstand tagt in Kassel

Erweiterte Ermittlungsbefugnisse und mehr Personal gefordert

Kassel/Berlin.

Mit den Ereignissen um das Untertauchen des so genannten "Kalifen von Köln", Metin Kaplan, befasste sich der GdP-Bundesvorstand im aktuellen gewerkschaftspolitischen Teil seiner Sitzung am Mittwoch und Donnerstag im hessischen Kassel. GdP-Vorsitzender Konrad Freiberg zeigte sich empört über die zum Teil wenig sachliche Kritik an den Sicherheitsbehörden. Freiberg wörtlich: "Da schwingen sich jetzt einige zur obersten Kritikinstanz auf, die selbst politisch verantwortlich dafür sind, dass die Polizei jahrelang mit Kaplan Fangen spielen musste." Auf der Tagesordnung der zweitägigen Sitzung stehen unter anderem auch das "Nationale Sicherheitskonzept WM 2006", das der Inspekteur der Bereitschaftspolizeien der Länder, Bernd Manthey, der GdP vorstellte.

Die GdP ihrerseits hat mit ihren Vorbereitungen auf die WM 2006 bereits begonnen. Erste Konzepte sind von einer Arbeitsgruppe unter Führung von Jörg Radek, zuständiges Mitglied im Geschäftsführenden Bundesvorstand der GdP, ausgearbeitet worden.

Ausführlich diskutiert der Bundesvorstand zur Stunde ein "Arbeitnehmerbegehren", das mit einer breit angelegten Unterschriftenaktion auf die Forderung nach einer sozialeren Politik auch für die Beschäftigten der Polizei aufmerksam machen soll. Ein Aktivprogramm für Senioren sowie Konsequenzen aus der Mitgliederbefragung sind weitere Tagesordnungspunkte der Bundesvorstandssitzung.


 
 (v.l.) Bernhard Witthaut, Hugo Müller und Fritz Trekel.  Unter den Teilnehmern auch der neue Landesbezirksvorsitzende der GdP-Bremen, Horst Göbel (l.).
 
 (v.l.) Andreas Schuster, Detlef Rieffenstahl, Elisabeth Uzunoglu und Kerstin Philipp.  Die Mitglieder des Bundesvorstandes werden über das neue GdP-Web-Portal informiert.