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13. Bundesjugendkonferenz der Gewerkschaft der Polizei

„SOS – Schutzleute ohne Schutz“

Berlin.

Unter dem Motto „SOS – Schutzleute ohne Schutz“ wollen die 111 Delegierten der vom 26. bis 28 April 2010 in Potsdam stattfindenden 13. Bundesjugendkonferenz der Gewerkschaft der Polizei (GdP) vordringlich das Thema Gewalt gegen Polizistinnen und Polizisten aufgreifen. Sascha Göritz, GdP-Bundesjugendvorsitzender: „Die Junge Gruppe will deutlich machen, dass unsere Kolleginnen und Kollegen Unterstützung aus der Gesellschaft und der Politik brauchen, um der neuen Qualität und Quantität der Gewalt gegen Beamtinnen und Beamten sicher und bestmöglich geschützt begegnen zu können.“

Der tägliche Dienst, so Göritz weiter, werde erkennbar und vor allem spürbar härter. Immer öfter sähen sich Polizistinnen und Polizisten Gewaltbereiten gegenüber, die ihre Aggressionen ausließen und die Zielscheibe Polizei suchten, um ihrer Wut auf den Staat Lauf zu lassen. Nicht selten, so der scheidende Bundesjugendvorsitzende, erlitten Kolleginnen und Kollegen dabei schwere Schäden an Körper und Seele.

Die Delegierten, die rund 30.000 in der GdP organisierte Polizeibeschäftigte unter 30 Jahren vertreten, werden neben der Beratung und Abstimmung über rund 60 Anträge zur Aus- und Fortbildung, Ausrüstung und Ausstattung, Besoldung, zum Dienstrecht und zu Themen gesellschafts- und gewerkschaftspolitischer Stoßrichtung auch einen neuen Geschäftsführenden Bundesjugendvorstand wählen.

Da der bisherige Bundesjugendvorsitzende Sascha Göritz die Altersgrenze von 35 Jahren für Funktionsträger der Jungen Gruppe in der GdP überschritten hat, kann er nicht mehr für eine Wiederwahl kandidieren.