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12. GdP-Bundesjugendkonferenz

Bundesjugendvorsitzender Sascha Göritz mit großer Mehrheit wiedergewählt

Der neue GdP-Bundesjugendvorstand
Berlin/Potsdam.

Einen neuen Geschäftsführenden Bundesjugendvorstand wählten die Delegierten der 12. Bundesjugendkonferenz der JUNGE GRUPPE in der Gewerkschaft der Polizei (GdP), die derzeit in Potsdam stattfindet. Zum Bundesjugendvorsitzenden wurde Sascha Göritz (Niedersachsen) wiedergewählt. Seine Stellvertreter sind Nils-Torben Zimmermann (Bundespolizei), Jens Berner (Saarland) und Simon Farr (Nordrhein-Westfalen). Zum Kassierer wählten die Delegierten Thomas Sinner (Rheinland-Pfalz). Anita Schab (Brandenburg) ist stellv. Kassiererin. Fanni Schneider aus Sachsen bekleidet das Amt der Schriftführerin, ihr Stellvertreter ist Jochen Zeng (Hessen).

 

  
 
Der neue Bundesjugendvorstand der "JUNGE GRUPPE in der GdP" präsentiert sich dem Fotografen:

(v. li.) Nils-Torben Zimmermann (Stellv. Vorsitzender), Jochen Zeng (Stellv. Schriftführer), Fanni Schneider (Schriftführerin), Anita Schab (Stellv. Kassiererin), Sascha Göritz (Bundesjugendvorsitzender, Simon Farr (Stellv. Vorsitzender) , Thomas Sinner (Kassierer) und Jens Berner (Stellv. Vorsitzender).


Fotos(4): Rüdiger Holecek
 
Die JUNGE GRUPPE, die seit 40 Jahren in der GdP besteht, konnte auf ihrer Konferenz in Potsdam zahlreiche Gäste begrüßen, darunter Karl Herfurt, ehemals Bildungs- und Organisationssekretär der GdP und erster Bundesjugendleiter. Der Nachfolger des ersten Bundesjugendvorsitzenden, Horst Geier, Gerd Niehoff, appellierte an die jungen Gewerkschafter, ihr berufliches Schicksal mitzubestimmen, aktiv und unbequem zu sein. Horst Geier, der vor 40 Jahren die JUNGE GRUPPE aus der Taufe gehoben hatte, konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht an dem Jubiläum teilnehmen. In einer herzlichen und eindringlichen Grußbotschaft unterstrich er die Bedeutung des gewerkschaftspolitischen Engagements der jungen Generation in der Polizei.
Auch die ehemaligen Bundesjugendvorsitzenden Klaus Steffenhagen, heute Polizeipräsident von Köln, Gerd Diefenthaler, Reinhard Soll und Ralf Knospe waren Gast der Bundesjugendkonferenz. GdP-Vorsitzender Konrad Freiberg, informierte die jungen Delegierten über die aktuellen politischen Entwicklungen und stellte sich ihren Fragen.

Die 12. Bundesjugendkonferenz geht am morgigen Mittwoch, 10. Mai 2006 zu Ende. In zahlreichen Anträgen beschäftigten sich die 111 Delegierten aus 16 GdP-Landesbezirken sowie den Bezirken Bundespolizei und Bundeskriminalamt mit der sozialen und beruflichen Situation der jungen Polizeibeschäftigten.

Ein Hauptaugenmerk legen die „U31-Delegierten“ auf die aktuelle Ausbildungssituation bei der Polizei und die Chancen, in den Polizeidienst übernommen zu werden. So nahm die Zahl der Ausbildungsplätze im Polizeivollzugsdienst von 2002 mit 8.500 auf 3.200 in 2005 ab. Dies sei „ein historischer Tiefststand“.

Weiterhin thematisieren die Delegierten eine wirksamere Kriminalitäts- und Terrorismusbekämpfung und die verbesserte Integration von Zuwanderern. Aber auch polizei- und beamtenrechtliche Forderungen an die Politik stehen auf der Tagesordnung.

Die „JUNGE GRUPPE in der GdP“ vertritt rund 34.000 in der Gewerkschaft der Polizei organisierte Polizeibeschäftigte im Alter bis 30 Jahre.

 


Klaus Steffenhagen, Kölner Polizeipräsident und ehemaliger Bundesjugendvorsitzender, umrahmt vom GdP-Vorsitzenden Konrad Freiberg und Hugo Müller (rechts), im Geschäftsführenden GdP-Bundesjugendvorstand u. a. verantwortlich für die JUNGE GRUPPE.


Appell: "Seid aktiv und unbequem!", Gerd Niehoff, zweiter GdP-Bundesjugendvorsitzender.


Entspannung: Der GdP-Vorsitzende nimmt Maß beim GdP-WM-Tipp-Kick.