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GdP-Niedersachsen zum Castor-Einsatz

Polizeiliche Pflichterfüllung wird schlecht belohnt

Lange Einsatzzeiten kritisiert

Lüchow/Berlin.

"Die gute und hoch professionelle Arbeit der Polizeibeschäftigten, nicht nur bei diesem Transport, wird vom Innenminister und der Landesregierung zwar immer gelobt, aber mehr als schlecht entlohnt", erklärte der Landesbezirksvorsitzende der GdP-Niedersachsen, Bernhard Witthaut.

Witthaut weiter: "Die Kürzungen, die die Polizeibeschäftigten in den letzten Jahren an ihrem Gehalt hinnehmen mussten, stehen im krassen Widerspruch zur geleisteten und anerkannten Arbeit". Das Pflichtbewusstsein und die Loyalität der Polizei, so der GdP-Landesvorsitzende, fänden bei dieser Landesregierung nicht den erforderlichen Rückhalt. Das gelte auch für die Arbeit der Angestellten und Arbeiter. Witthaut: "Dieser Großeinsatz hat wieder einmal gezeigt, dass polizeieigene Serviceeinrichtungen für eine erfolgreiche Arbeit unverzichtbar sind. Ständigen verbalen Zuspruch nehmen unsere Kolleginnen und Kollegen von dieser Landesregierung nur noch mit Bitterkeit zur Kenntnis."

Witthaut forderte die Landtagsabgeordneten von CDU und FDP auf, bei den abschließenden Beratungen zum Haushalt 2005 die bereits von der Regierung beschlossenen Kürzungen und Streichungen bei den Beschäftigten der Polizei abzulehnen.

 
... Mehr Schein ....... als Sein ! ....Das Samba-Einsatzkommando (SEK) der Protestbewegung.
 
Mehr Demonstranten wurden gezählt.Demo-Ritual Straßenblockade.Die Polizei mit schwerem Gerät.
Fotos: GdP
 
Gegenüber der Presse prangerte die GdP die abermals langen Einsatzzeiten während des Transportes an. Teilweise hatten Kolleginnen und Kollegen mehr als 24 Stunden ununterbrochen Dienst leisten müssen.

Auf der abschließenden Pressekonferenz fand Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann für die Einsatzkräfte lobende Worte. Er bedankte sich für deren hoch professionelle und lageangepasste Arbeit. Heute und in den letzten Tagen hatten Tausende Polizistinnen und Polizisten den Zug mit den Castor-Behältern sicher in das Zwischenlager Gorleben gebracht.
 
Bernhard Witthaut, Landesbezirksvorsitzender der GdP-Niedersachsen (Z.v.r.) und GdP-Sekretär Reiner Fischer (r.) bei den Kolleginnen und Kollegen vom UA Eingreifkräfte. Willkommen geheißen wurden dort zudem der Inspekteur der Bereitschaftspolizeien der Länder, Bernd Manthey (6. v.r.), und Besucher aus Bulgarien und Kroatien.
Foto: Bernd zu Klampen
 
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