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Ausgabe 01/2002

Es war eine machtvolle Demonstration: 25000 Polizistinnen, Polizisten, Soldatinnen und Soldaten hatten auf dem Berliner Gendarmenmarkt gegen den Ausverkauf der inneren und äußeren Sicherheit und gegen soziale Verschlechterungen Stellung bezogen. Thema Nummer 1 dabei: die von der Bundesregierung geplanten Versorgungskürzungen bei Beamten und Versorgungsempfängern. Der GdP-Vorsitzende Konrad Freiberg und der Vorsitzende des Deutschen BundeswehrVerbandes, Oberst Bernhard Gertz, stellten mit kämpferischen Worten die Politik der Bundesregierung bloß; der DP-Titel 1/02.

Zur Deutsche Polizei 01/02


Doch die GdP war noch auf anderen Feldern aktiv: "Der Privatisierung eine klare Absage erteilt" hat die GdP im Rahmen einer Veranstaltung, bei der Prof. Dr. Rupert Scholz, prominenter Verfechter der "Ökonomisierung der inneren Sicherheit" mit Gewerkschaftsvertretern stritt.

Auf der internationalen Bühne hielten drei Themen die GdP in Atem: eine UISP-Fachtagung beschäftigte sich mit der europäischen Dimension der Gewalt gegen Polizeibeamte, ebenso wichtig und erst kurz vor Redaktionsschluss entschieden, die Einführung des Europäischen Haftbefehls. Die Hintergründe lesen Sie ab Seite 12. Last but not least die Frage, ob Polizei und Militär unter einer "Identitätskrise" leiden?

Die nächsten Tarifverhandlungen werfen ihre Schatten voraus: "Die Angleichung Ost hat Priorität" stellte die Große Tarifkommission der GdP Ende November fest. Mehr im Heft.

Weitere Themen der Ausgabe: Besoldungsrecht (Nachzahlung kinderbezogener Gehaltsbestandteile), die Zwischenergebnisse der KFN-Studie, und das Verbot von Radarwarnanlagen.

Auch die GdP-Senioren kommen zu ihrem Recht. Im Seniorenjournal geht es um die heutige Pflegesituation, den zwiespältigen Umgang mit Senioren, Gewalt gegen ältere Menschen und die Ergebnisse einer DGB-Arbeitsstagung zur gewerkschaftlichen Initiativen für Ältere. Der GdP-Seniorenvorstzende Heinz Blatt kommentiert die Lage "Auf ein Wort".

Zum guten Schluss das Neueste aus dem GdP-Mitgliederprojekt, diesmal melden sich die Schleswig-Holsteiner zu Wort.