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Ausgabe 02/2004

Schichtdienst ist eine Belastung für Körper, Geist und das soziale Leben. Unter dem Titel „Arbeit gegen den Körperrhythmus“ bietet die Titelgeschichte der Februar-DP einen aktuellen Überblick des Themas, stellt Forderungen auf und gibt Tipps.

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In Deutschland, so die Autoren Dr. Wolfgang Schweflinghaus und Dr. Don M. DeVol, arbeite man in vielen Bereichen bereits rund um die Uhr. Seit Anfang der neunziger Jahre zeigten sich dabei in der Bundesrepublik verstärkt zwei gegenläufige Tendenzen: eine zunehmende tariflich vereinbarte Arbeitszeitverkürzung und die Ausdehnung der Betriebszeiten durch längere Maschinenlaufzeiten aufgrund der hohen Investitionen und des stärkeren Konkurrenzdruckes. Die kürzeren Arbeitszeiten könnten eigentlich der Humanisierung der Schichtarbeit dienen und so die negativen Begleiteffekte reduzieren. Doch das Gegenteil sei der Fall: Der gesellschaftliche Wertewandel hin zur Freizeitgesellschaft führe sogar zu einer Ausdehnung der Schichtarbeit – insbesondere im Dienstleistungsbereich.


Weiter im Heft:
amnesty international-Vorwürfe zurückgewiesen; Kommentar: Geheime Kommandosache wird nachgebessert; Beamtenrecht: Beihilfe nun auch „reformiert“; Internationales: Wie die Dänen protestieren; Verkehrsüberwachung: Geschwindigkeit, Alkohol, Gurt – die EU will durchgreifen; Internet: Barrierefrei heißt bürgernah; Internationales: EU-Grenzschutzagenur soll in einem Jahr die Arbeit aufnehmen; Öffentlicher Dienst: Schöneberger Forum des DGB zur Zukunft des Öffentlichen Dienstes; Seniorenjournal; Polizeiverwaltung: Eigensicherung als Führungsaufgabe: Provozieren bis zur Einsicht.