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Ausgabe 04/2002

Zwischen 500.000 und 1,5 Millionen Menschen - ihre Zahl kennt niemand genau - führen in Deutschland ein Schattendasein: Menschen, die sich illegal in Deutschland aufhalten. Die Titelgeschichte der April-Ausgabe handelt von kriminellen Schleuserbanden und ihren Opfern und von den Problemen der Behörden, den illegalen Grenzübertritt zu verhindern.

Zur Deutsche Polizei 04/02


Auch im Kommentar spielt dieses Thema die Hauptrolle. "Zuwanderung regeln?" fragt der der GdP-Vorsitzende Konrad Freiberg und erwartet, dass die Zuwanderung so oder so ein Wahlkampfthema sein wird. Jedenfalls leide die Diskussion um das Zuwanderungsgesetz" an einer Vielzahl von Black-Outs, was sich später rächen dürfte".

In Potsdam traf sich die GdP-Frauengruppe Bund zu ihrer dritten Bundesfrauenkonferenz. Neben der Wahl eines neuen Vorstandes ging es in zahlreichen Anträgen um die Verbesserung der beruflichen und sozialen Perspektiven weiblicher Polizeibeschäftigter. Einen besonderen Stellenwert nahm dabei das "Gender Mainstreaming" ein, welches, so das Credo der Delegierten, auf allen Ebenen zu verankern sei. Wer spontan mit dem Begriff "Gender Mainstreaming" nichts bis wenig anfangen kann, muss nicht den Fremdwörter-Duden bemühen. DP erläutert ausführlich die Hintergründe unter der Headline "Neuanfang in den Geschlechterbeziehungen".

Großen Raum nimmt zudem eine Geschichte über die Eigensicherung für Polizistinnen ein. DP-Autor Uwe Füllgrabe erläutert, dass in gewaltsamen Konflikten das Geschlecht keine Rolle spielt.

Gute Nachrichten werden für die verheirateten Beamten vermeldet, der "Verheiratetenzuschlag bleibt. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das die unterschiedliche Besteuerung von Pensionen und Renten für verfassungswidrig erklärt, stellt allerdings Versorgungsempfänger und Rentner nicht zufrieden. Die einen haben nicht gewonnen, die anderen aber verloren.