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Ausgabe 06/2002

Kaum eine Wand ist noch unberührt. Wurde geschrubbt, getüncht oder übermalt, dauert es nicht lange, bis das nächste Graffiti die jungfräuliche Fläche "ziert". Die Polizei hat es nicht leicht, gegen die Sprayer vorzugehen. Trotzdem kann sie deutliche Erfolge erzielen. Doch vor Gericht scheitert die Verurteilung der Täter oft an der nicht nachweisbaren substanziellen Beschädigung der besprühten Fläche. Die DP-Titelgeschichte im Juni 2002: "Gesprüht wird, bis der Finger glüht" gibt einen Überblick der neuen rechtlichen und politischen Entwicklungen, beleuchtet in einem Interview mit einem Berliner Polizei-Experten die Arbeit der Ermittler und erklärt das, was man über Graffitis wissen muss.

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Gewalt scheint für einige mehr und mehr als Möglichkeit einer möglichst befriedigenden Freizeitgestaltung zu dienen. Sei es im virtuellen Raum eines Computer-Ballerspiels oder live und in Farbe im Straßenkampf mit der Polizei; dazu der Kommentar auf Seite 4: "Gewalt auch mit Gesetzen ächten" und eine Bestandsaufnahme der Mai-Krawalle in Berlin und anderen deutschen Städten.

Die Diskussionen schienen sich manchmal zu überschlagen. Am gleichen Tag, als der Erfurter Todesschütze mit seinem schrecklichen Amoklauf die Nation erschütterte, verabschiedete der Bundestag ein neues Waffenrecht; ein Waffenrecht, das - so sind sich die politischen Parteien und die Länder einig - möglichst bald erneut geändert oder gar weiter verschärft werden muss. DP-Waffenexperte Wolfgang Dicke berichtet den neuesten Stand.

Breiten Raum nimmt die Berichterstattung über die 4. Bundesseniorenkonferenz der GdP ein. 111 Delegierte fanden sich Mitte April im fränkischen Bayreuth ein, um einen neuen Vorstand zu wählen und mit Antragsberatungen die Weichen der GdP-Seniroenpolitik zu stellen. Mehr ab Seite 17.

Weitere Themen: Informationen zur "Zusatzversorgung - Die neue Betriebsrente" , die Chronik der Bundesarbeitsgemeinschaft Suchrprobleme in der Polizei und die Ladungssicherheit im Seeverkehr.