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Ausgabe 06/2004

„Modernisierung“ – Hürden im Polizeialltag!“ heißt der Titel der DP-Juni-Ausgabe. Autor Jörg Radek, thematisch zuständiges Mitglied im Geschäftsführenden Bundesvorstand der GdP, sagt, Verwaltungsreformen seien nichts Neues. Sie seien seit langem so „beliebt“ wie der tagtägliche Stau auf dem Weg zur Dienststelle oder der morgendliche Lärm der Müllabfuhr an einem dienstfreien Wochentag.


Radek: „Seit Anfang der 90er Jahre geht es um die betriebswirtschaftlich inspirierte Binnenmodernisierung der Verwaltung im Zuge der ‚Neuen Steuerung’. Seither stöhnt so mancher, der damit ‚gesegnet’ ist. Unbegründet?

In einem DP-Interview kritisiert der Bochumer Politikwissenschaftler Prof. Dr. Hans-Jürgen Lange, dass die Modernisierung auf eine Binnenreform reduziert sei.
Drei Jahre lang untersuchte Prof. Lange mit seinem Forschungsteam die „Neuen Steuerungsmodelle“ (NSM). Das Projekt – gefördert von der Hans-Böckler-Stiftung – trug den sperrigen Namen: „Neue Steuerungsmodelle in der Polizei. Veränderungen des Verhältnisses von Politik, Verwaltung und Interessenvermittlung im staatlichen Verwaltungsreformprozess, untersucht am Beispiel der Polizeien der Länder und des Bundes, unter besonderer Berücksichtigung des Landes NRW“. Anfang Mai wurde das Ergebnis in einer Pressekonferenz in Düsseldorf öffentlich vorgestellt.


 Zum Heft Deutsche Polizei 06/2004

Weitere Themen des Heftes:
Kurz berichtet: GdP bei Bundespräsident Johannes Rau – Brandenburg: Erstmals Vereinbarung für Beamte abgeschlossen; Kommentar: Statistisch gesehen; Internationale Gewerkschaftsarbeit: EUROCOP in Europa klar auf Kurs; Eigensicherung: Genügend auf Hassgruppen vorbereitet; Verkehrssicherheit: Vernachlässigte Unfallursache: Übermüdung; I- & K-Technik: Kein Digitalfunk zur Fußball-WM 2006; Tarifverhandlungen: Arbeitgeber kamen Gewerkschaften entgegen; Internet: Goldenen Regelen für den sicheren PC; Föderalismusdebatte: Föderalismus am Scheideweg; Seniorenjournal.