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Ausgabe 08/2004

"Aufgaben der Polizei – kein Markt für private Sicherheitsdienste" ist der Titel der Sommer-Ausgabe der Deutsche Polizei. Schön wär's, schreibt Autor Wolfgang Dicke, wenn die Polizei nur Recht und Gesetz verpflichtet wäre. Seit Jahren schon dränge sich immer mehr eine andere Ausrichtung auf: Die Polizei ist der Kassenlage von Bund und Ländern verpflichtet. Damit, so Dicke, sei die Politik auf dem besten Wege, das Schutzgut, die Innere Sicherheit, zur Ware zu machen.

Und sie habe – gewollt oder ungewollt – die „Konkurrenz“ auf den Plan gerufen: die privaten Sicherheitsdienste. Die jedoch seien wenigstens ehrlich: Sie sagen klar, dass das Geschäft mit der Sicherheit ein Markt mit großen Zukunftschancen sei. Wolfgang Dicke: "Der Verlierer steht jetzt schon fest: der Bürger, der erstens glaubt, darauf vertrauen zu können, dass der demokratische Rechtsstaat ihn nicht im Regen stehen lässt, wenn er ihn braucht, und zweitens sich den Zukauf an Sicherheit nicht leisten kann."

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Zum Heft Deutsche Polizei 08/2004

Weitere Themen des Heftes:
Kurz berichtet: Niedersachsen: Weihnachtsgeld wird gestrichen, Hessen: Neuer Landesbezirksvorsitzender, Innenministerkonferenz: Engere Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden erst prüfen, Arbeitnehmerbegehren: Sozialen Frieden und Innere Sicherheit erhalten; Kommentar: Der heilige Antonius und die Vergesslichkeit; Mitgliederbefragung: GdP-Arbeit wurde bewertet; Gesundheitsreform: Bürgerversicherung und Kopfprämien - Reformoptionen im Vergleich; Mosaik: Raus aus der Konfliktfalle, Klaus Hübner wurde 80 Jahre alt, Entwicklungen und Trends bei Waffen und Gerät der Polizei, Dienstunfähigkeit bei Beamten auch 2003 weiter rückläufig; Europa: Europäische Zusammenarbeit auf dem Prüfstand; Europäische Union: Endlich Einigkeit über die EU-Verfassung; Djihad-Terrorismus: Islamisten in Deutschland: Hassprediger - Hinweise für Einsätze in einem Moscheeverein bzw. in einem Gebetsraum; Seniorenjournal.