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Ausgabe 12/2004

"Demographisch denken! Ein Begriff wird missbraucht.“ lautet der Titel der letzten Ausgabe der Deutschen Polizei im Jahre 2004. DP-Autor Jörg Radek: „Demographie ist als Begriff wie selbstverständlich in unseren Sprachgebrauch eingeflossen. Die aktuelle Bevölkerungsbewegung gehört zu den wichtigsten gesellschaftlichen Entwicklungen der nächsten zehn Jahre. Dies ist keineswegs eine neue Einsicht.“

Radek, Mitglied des Geschäftsführenden Bundesvorstands der Gewerkschaft der Polizei, weist darauf hin, dass die öffentliche und politische Debatte sich bisher auf die sozialpolitischen Konsequenzen beschränke, besonders auf das Finanzierungsproblem der staatlichen Altersversorgung. So präge eine falsche Vorstellung vom Begriff „Demographie“ diese Debatte. Die landläufige Übersetzung der Überalterung der Gesellschaft mache daraus den „politischen Marketingbegriff zur Durchsetzung von Kürzungen von Sozialleistungen“.
 
 Zum Heft Deutsche Polizei 12/2004

Weitere Themen des Heftes:
Kurz berichtet: GdP-Bundesvorstands- und Beiratssitzung: Abgrenzung verdeutlicht und Grundsätze beschlossen; Berlin: Mitbestimmung erhalten!; Polizei-Führungsakademie: Deutsche Hochschule der Polizei, Von Bologna nach Münster; Kommentar: Teile und herrsche ist gelungen; Tarifpolitik: "Tarifvertrag Öffentlicher Dienst" steht unter Gesamteinigungsvorbehalt; Arbeitsbedingungen: Die bürolose Polizei oder das Ende des Gummibaums; EuroCOP: Herausforderung für die polizeiliche Zusammenarbeit in Europa; GdP-Aktion: Nicht-Raucher werden!: Es geht nicht gegen die Raucher, sondern gegen den Rauch; Ohne Tabak dick?; Kinder- und Jugendkriminalität: GdP-Fachtagung; Familien: Weihnachten in der Patchwork-Familie - Bunte Mischung; Werte: Wie die Deutschen so sind - Studienergebnisse; Seniorenjournal: Die Chance der 60plus Generation.

Zum Thema "Kinder- und Jugendkriminalität: Fachtagung des GdP-Landesbezirkes Schleswig-Holstein" (S. 26) bietet Ihnen die Redaktion zusätzlich die Langfassung des Artikels von DP-Autor Thomas Gründemann an.