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Deutsche Polizei

Ausgabe 3/2013

Medien berichten seit Jahren über eine alarmierende Steigerung der Gewaltbereitschaft Jugendlicher. Die verzeichneten Auseinandersetzungen wirken dabei erschreckend sinnlos, exzessiv und von Hass geprägt. Vor allem das Phänomen Hassgewalt wird in Deutschland regelmäßig vor einem rechtsextremen Hintergrund diskutiert.

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Doch führt die Reduzierung auf ein ausländerfeindliches Motiv zu voreiligen Schlüssen und verkennt die Tatsache, dass sich tiefgreifender Hass auf nahezu alles gründen kann, solange es der eigenen Wut und Ohnmacht eine Projektionsfläche bietet. Derweil bekommen Ausdrücke wie „einen Hass haben“ den Stellwert des Alltäglichen in der jugendlichen Umgangssprache. Was bei vielen Jugendlichen ein bloßer Spruch bleibt, schlägt bei anderen in Gewalt gegen Menschen, Tiere und Sachen um. Doch welche Entwicklung nehmen Menschen, die sich in sehr jungen Jahren zu einem Gewalttäter entwickeln? Eine Analyse ausgewählter Biografien kann hierfür einen Anhaltspunkt bieten.

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