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Ausgabe 09/2014

Die Alkoholunfälle im Straßenverkehr gehen zurück. Unter dem Titel „Unfälle unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln im Straßenverkehr“ registrierte das Statistische Bundesamt im Jahre 2012 insgesamt 39.757. Das war im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang von rund zwei Prozent. Die Anzahl der Alkoholunfälle, in denen Menschen einen Personenschaden erlitten, verringerte sich mit 15.130 Unfällen sogar um 5,1 Prozent. Mit 338 der Ursache Alkohol im Straßenverkehr zuzuordnenden Todesopfern war im Vergleich zum

Vorjahr nicht nur ein deutlicher Rückgang von 18,3 Prozent zu verzeichnen. Die Zahl der jährlich dieser sogenannten Hauptunfallursache geschuldeten Todesfälle sank damit auf einen Tiefstand. Bei Fahrradfahrern hingegen ist dieser positive Trend nicht festzustellen.

Bei Betrachtung der an Unfällen mit Personenschaden alkoholisierten Verkehrsteilnehmer wird über einen Zeitraum von über zwei Jahrzehnten – im Gegensatz zu sämtlichen anderen Arten der Verkehrsbeteiligung – der vorherrschende Umstand stagnierender Werte bei den alkoholisierten Radfahrern deutlich. Folglich nimmt deren Anteil an Unfällen mit Personenschaden immer mehr zu.

 
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Langfassung der Titelgeschichte (mit allen Abbildungen und Hinweisen:
"Neue Alkoholgrenzwerte für Radfahrer?" von Mirko Roeßink

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