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Ausgabe 2/2015

Wer mit offenen Augen durch Deutschland geht, reibt sich verwundert die Augen. Extremistische und sicherheitspolitische Herausforderungen verheißen wenig Gutes: Islamisten, Salafisten, IS-Terrorsympathisanten, gewaltbereite Neonazis – teils in „Nadelstreifen“, die die Karte des Parteienprivilegs spielen wollen. Hooligans im Boot mit Rechtsextremisten, letztere als Rattenfänger, die in Teile des bürgerlichen Spektrums einzutauchen versuchen.

Auf der anderen Seite agieren Linksextremisten, von denen einige die Konfrontation mit Repräsentanten des Staates auf der Straße suchen. Daneben fordern Cyber-Angriffe und Wirtschaftsspionage ihren Tribut. Folgt daraus eine Sicherheitspolitik aus einem Guss, mit dem offensiven Bekenntnis zu effizienten Nachrichtendiensten? Fehlanzeige! Grund genug, den Reformbedarf aus der Sicht von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Verfassungsschutzes (VS) zu betrachten.
 
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