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DEUTSCHE POLIZEI

Ausgabe 9/2015

„Mein Stiefel steht in meinem Blut, das Blut läuft mir am Bein runter, das tut sau weh“! So höre ich meinen jungen Kollegen bei einer Demonstration im Anschluss an ein Fußballspiel in Hamburg neben mir noch sagen, dann verdreht er die Augen und sackt zusammen. Wir ziehen ihn aus der ersten Reihe nach hinten und nach kurzer Hektik erfolgt die Versorgung durch unsere Sanitäter. Hinter dem Wasserwerfer. Mitten auf der Kreuzung. Steine und Flaschen fliegen weiter. Das sind Extremsituationen im geschlossenen Einsatz, die in sehr kurzer Zeit ein schnelles und professionelles Handeln aller Beteiligten erfordern. Dafür muss man trainieren und für Training benötigt man Zeit. Die Zeit ist heutzutage aber ein knappes Gut.

Weitere Themen:

GdP AKTUELL Ausstattung der Bereitschaftspolizeien dringend verbessern; TIPPSPIEL Erster Tagessieger erringt Stadionkarten; TITEL/BEREITSCHAFTSPOLIZEI BePo-Einsätze: Veränderte Sicherheitslage mit neuen Gefahren; TITEL/INTERVIEW "Oftmals Belastungen bis ans Maß des Erträglichen"; TITEL/GESCHICHTE Die Bewältigung von Großlagen unter polizeihistorischen Aspekten; AUS DEN LÄNDERN Fachtagung der GdP Niedersachsen erörtert Flüchtlingssituation; VERANSTALTUNG GdP bei Polizeitagen 2015; GESUNDHEIT Selbstständige Bewältigung von belastenden Situationen - Kriseninterventionsteams stark gefragt; RUHESTAND GdP-Senioren bei Deutschem Seniorentag in Frankfurt; EHRENAMT GdP-Mitglied und Olympiasiegerin Miriam Welte neue Botschafterin des WEISSEN RINGS; GdP INTERVIEW Problemlöser auf Augenhöhe; VERKEHR Europäischer Führerscheintourismus: Missbrauch unterbinden; INTERNATIONALES GdP empfing hochkarätige chinesische Delegation; BÜCHER "Authentischer Bericht aus dem Polizeialltag"; KINOTIPP "Staatsdiener" - Dokumentarfilm über Polizeiausbildung; TARIF Stand der Entgeltordnung VKA; BUNDESFACHAUSSCHUSS GdP-Wasserschützer nehmen Fahrt auf; JUNGE GRUPPE; forumLESERMEINUNG; BÜCHER; IMPRESSUM



Artikel von Peter Schlanstein zum Thema VERKEHR mit Fußnoten:
Europäischer Führerscheintourismus: Missbrauch unterbinden