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Ausgabe Oktober 2016

16 Jahre nach ihrer eigenen Gründung und folglich vor 50 Jahren entschloss sich im Frühjahr 1966 die Gewerkschaft der Polizei (GdP) zum Aufbau einer Jugendorganisation innerhalb ihrer Mitgliedschaft.

50 Jahre JUNGE GRUPPE

Der runde Geburtstag sollte Anlass genug sein, um die Geschichte der GdP-Jugend Revue passieren zu lassen, deren Name so schlicht wie selbsterklärend ist: JUNGE GRUPPE (GdP). Mitte Oktober wird die GdP das Jubiläum in Berlin gebührend begehen.

Auch wenn der am 1. April 1966 vom GdP-Bundesvorstand gefasste Gründungsbeschluss, der mit einer Verabschiedung erster Richtlinien für die GdP-Jugendarbeit einherging, gemeinhin als „Geburtstag“ der JUNGEN GRUPPE bezeichnet wird, so trifft dies allenfalls nur auf den formalen Charakter jener Beschlussfassung zu.

Tatsächlich hatten bereits zum Jahreswechsel 1964/1965 die Landesbezirke Berlin und Nordrhein-Westfalen den Bundesvorstand aufgefordert, eine eigene Jugendorganisation zu gründen.

Dies vor dem Hintergrund, dass sich vor allem im damaligen West-Berlin, aber auch vereinzelt in Nordrhein-Westfalen, bereits jüngere GdP-Mitglieder zumindest in Ansätzen um jugendspezifische Themen gekümmert hatten oder aber damals sogenannte Jugendtreffs veranstalteten, häufig in Verbindung mit Tanzabenden.

Hinzu kam ein Aspekt, der längst aus dem Blickfeld der GdP verschwunden ist und bestenfalls noch vereinzelten Kennern der GdP-Historie in Erinnerung sein dürfte: Die im September 1963 beschlossene Arbeitsgemeinschaft zwischen GdP und Deutscher Angestellten-Gewerkschaft (DAG), die es der GdP ermöglichte, die Interessen der Tarifbeschäftigten in der Polizei wirkungsvoller vertreten zu können.

Weitere Themen:

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