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Urabstimmung in der Polizei erfolgreich:

Rund 90 v. H. stimmen Tarifergebnis zu

Verhandlungsergebnis gebilligt: Frank Bsirske, ver.di-Vorsitzender, informierte die Presse. Der GdP-Vorsitzende verkündete das GdP-Abstimmungsergebnis.
Berlin.

Mit einem überwältigenden Votum von rund 90 v.H. haben die in der Gewerkschaft der Polizei (GdP) organisierten Arbeiter und Angestellten der Polizei dem Ergebnis der Tarifverhandlungen vom 19. Mai 2006 zugestimmt.

GdP-Vorsitzender Konrad Freiberg: „Mit dem Ergebnis dieser Urabstimmung haben die Arbeitsniederlegungen im Polizeibereich nach vierzehn Wochen ein akzeptables Ende gefunden. Der lange Arbeitskampf, der auch für die Streikenden außerordentlich belastend war, hat sich gelohnt. Zu diesem Ergebnis hätten wir schon wesentlich früher kommen können, wenn die Arbeitgeberseite sich eher verhandlungsbereit gezeigt hätte. Der Streik war schon deshalb notwendig, um die Arbeitgeber überhaupt an den Verhandlungstisch zu zwingen.“

Im Bereich der Polizei war in den Ländern Hamburg, Bremen, Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz schwerpunktmäßig in Kfz-Zulassungsstellen, in Bürgercentern, bei der Überwachung des ruhenden Verkehrs und in den Kfz-Werkstätten der Polizei gestreikt worden. Zahlreiche Demonstrationen, Mahnwachen und öffentlich Aktionen hatten den Arbeitskampf der Arbeiter und Angestellten in der Polizei begleitet.
 
(v. r.) Konrad Freiberg (GdP), Frank Stöhr (dbb), Ellen Paschke (ver.di), Harald Reutter (ver.di), Frank Bsirske (ver.di), Kurt Martin (ver.di), Christian Zahn (ver.di) und Norbert Hocke (GEW)
 
Foto: Rüdiger Holecek