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GdP dankt bei Castor-Transport eingesetzten Kräften

Witthaut: Polizei nicht mehr länger Dauereinsatz-Knochenmühle aussetzen

Berlin/Schwerin.

Ihren Dank und ihren großen Respekt für die unter schwersten Bedingungen erbrachte Einsatzbewältigung rund um den sicher abgeschlossenen Castor-Transport aus dem französischen Cadarache ins mecklenburg-vorpommerische Zwischenlager Lubmin drückten der GdP-Bundesvorsitzende Bernhard Witthaut und Michael Silkeit, GdP-Landesbezirksvorsitzender in Mecklenburg-Vorpommern, den rund viertausend am Einsatz beteiligten Kolleginnen und Kollegen aus.

Witthaut: „Nach einem langen Jahr unter Volllast ist die Polizei an der Belastungsgrenze. Die zunehmende Zahl der Einsätze kann von der Polizei nur noch unter Aufbietung aller Kräfte geschultert werden. Das kann so nicht weiter gehen. Die GdP fordert die politisch Verantwortlichen auf, Polizeibeamtinnen und -beamte nicht mehr dieser gesundheitsgefährdenden Dauereinsatz-Knochenmühle auszusetzen und endlich zu einer verantwortungsbewussten Personalpolitik zurückzukehren.“

Die Polizei, so Witthaut, benötige dringend ausreichende personelle Reserven. Es müsse den Einsatzkräften wieder möglich sein, sich zu erholen und planbare Wochenenden und Freizeiten genießen zu können.

Witthaut und Silkeit wünschten indes auf der Rückfahrt vom Castor-Einsatz bei einem Unfall verletzten Kolleginnen und Kollegen eine baldige Genesung.
 
 
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