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GdP dankt bei Castor-Transport eingesetzten Kräften

Witthaut: Dauerbelastung der Polizei muss ein Ende nehmen

Berlin.

„Die polizeilichen Einsatzkräfte haben erneut mit hoher Professionalität die sichere Bewältigung des Einsatzes gewährleistet“, sagte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bernhard Witthaut nach dem Eintreffen des Castor-Transports im mecklenburg-vorpommerischen Zwischenlager Lubmin am Donnerstagvormittag. Witthaut und Michael Silkeit, Vorsitzender des GdP-Landesbezirks Mecklenburg-Vorpommern dankten den rund 7.000 eingesetzten Polizistinnen und Polizisten: „Unseren Kolleginnen und Kollegen gebührt großer Respekt.“

Vor dem Hintergrund des nunmehr dritten Castor-Transports innerhalb von vier Monaten kritisierte der GdP-Bundesvorsitzende die nach Auffassung seiner Organisation gesundheitsgefährdende Dauerbelastung der Polizeibeamtinnen und -beamten. Witthaut: „Die seit Jahren laufende Einsatzschleife geht unseren Kolleginnen und Kollegen an die Substanz. Die Polizei fährt permanent unter Volllast. Ohne eine nennenswerte Pause werden die Einsatzkräfte von A nach B, von B nach C und dann wieder zurück gekarrt. Zwischendurch schützen Sie Demonstrationen, Fußballspiele, Politgipfel und eben Castor-Transporte. Teile der Einsatzkräfte werden direkt nach Abschluss des Castor-Transports nach Dresden gebracht, wo am Wochenende ein großer Aufmarsch rechtsextremistischer Gruppen mit zahlreichen Gegendemonstrationen erwartet wird. Diese hohen Belastungen bleiben nicht ohne körperliche Folgen.“ Auch das soziale Umfeld der Kolleginnen und Kollegen, so Witthaut, leide stark.

Die Polizei, so der GdP-Vorsitzende weiter, benötige dringend ausreichende personelle Reserven. Es müsse den Einsatzkräften wieder möglich sein, sich zu erholen und planbare Wochenenden und Freizeiten verbringen zu können.
 
 
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