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Fusion von Bundespolizei und Bundeskriminalamt vom Tisch – GdP setzt sich durch

Berlin.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) begrüßt das endgültige Aus der beabsichtigten Fusion von Bundeskriminalamt und Bundespolizei. GdP-Bundesvorsitzender Bernhard Witthaut: „Der neue Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich hat gleich die richtige Marke gesetzt und den von der GdP massiv kritisierten Plan seines Amtsvorgängers Dr. Thomas de Maizière, die beiden Polizeien des Bundes zu einer Behörde zusammenzuführen, beerdigt. Damit beweist er ein gutes Gespür einerseits für die Stichhaltigkeit besserer Argumente und andererseits für die Ängste und Sorgen der Polizeibeschäftigten bei BKA und Bundespolizei.“

Mit großer Zufriedenheit habe der GdP-Vorsitzende die heutige Äußerung des Bundesinnenministers zur Kenntnis genommen.

Witthaut: „Das ist ein klarer Erfolg der Gewerkschaft der Polizei und seiner Bezirke Bundespolizei und Bundeskriminalamt. Wir haben mit Akribie die aus den Werthebach-Stellungnahmen abgeleiteten Fusionspläne auf ihre Stichhaltigkeit und Sinnhaftigkeit geprüft und sind zu der Erkenntnis gekommen, dass eine solche Verschmelzung weder der deutschen Sicherheitsarchitektur, noch der Kriminalitätsbekämpfung und auch nicht den beiden Polizeiorganisationen dienlich ist. Wir freuen uns, dass wir mit unseren Argumenten die Politik überzeugen konnten."
 
 
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