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GdP zu politisch motivierter Kriminalität 2010

Witthaut: „Der Gewalt von links endlich das Wasser abgraben“

Berlin.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert, den gewaltbereiten Linksextremismus in Deutschland verstärkt zu bekämpfen. GdP-Bundesvorsitzender Bernhard Witthaut: „Angriffe auf Polizeibeamte, Polizeifahrzeuge und Polizeiwachen haben nicht nur um ein Drittel zugenommen, sie werden auch immer brutaler wie jüngst der Anschlag mit Molotow-Cocktails auf eine Dienststelle in Berlin.“

Wie aus den von Bundesinnenminister Friedrich am Freitag in Berlin veröffentlichten Zahlen über die Entwicklung der politisch motivierten Kriminalität hervorgeht, sind auch die gegenüber Polizeikräften verübten Körperverletzungen, insbesondere im Zusammenhang mit Demonstrationen, um über 14 Prozent gestiegen.
Witthaut: „Wir warnen seit Jahren vor dem Anstieg linker Gewalt. Diese Warnungen wurden bisher nicht ernst genommen. Das müssen unsere Kolleginnen und Kollegen nun ausbaden.“

Der Gewerkschaftsvorsitzende beklagt zudem eine mangelnde Abgrenzung friedlicher Demonstranten zu gewalttätigen Chaoten. Witthaut: „Wer glaubt, für eine gute Sache zu demonstrieren, darf nicht mit denen sympathisieren, die sie mit Gewalt durchsetzen wollen.“

Auch von der Linkspartei erwartet der GdP-Vorsitzende zur Gewaltlosigkeit nicht nur Lippenbekenntnisse. Witthaut: „Auch in diesem Jahr ist die gewaltträchtigste Demonstration zum 1. Mai in Berlin wieder aus dem Umfeld dieser Partei angemeldet worden.“

Download: Pressemeldung des Bundesinnenministeriums zur Entwicklung politisch motivierter Kriminalität 2010
 
 
Zur Pressemeldung als pdf-File