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Ausschreitungen zum 1. Mai in Berlin und Hamburg

GdP entsetzt über das Ausmaß der Gewaltbereitschaft

Berlin.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) zeigt sich entsetzt über die Gewaltbereitschaft und Menschenverachtung tausender schwarz gekleideter und vermummter Chaoten am vergangenen Wochenende in Hamburg und Berlin. Witthaut: „Dieses Gewaltpotenzial kann auch nicht mehr mit dem Hinweis auf eine überwiegende Mehrheit friedlicher Demonstranten kleingeredet werden. Auch hier zeigen zu viele Sympathien mit den Gewalttätern."

Der GdP-Vorsitzende weiter: "Was in den vergangenen Nächten abgelaufen ist, hat mit Demonstrationsfreiheit nichts zu tun. Hier waren tausende Vermummte unterwegs mit dem klaren Ziel, zu verletzen und zu zerstören.“


Schwarz gekleidete, teils vermummte Teilnehmer der "Revolutionäre-1. Mai-Demo" in Berlin. Fotos (4): Sascha Braun

Der Umsicht und der professionellen Einsatztaktik der Polizei sei es zu verdanken, dass nicht eine größere Anzahl von Verletzten zu beklagen ist. Dafür hätten auch die konsequenten Festnahmen der Polizei gesorgt. Witthaut: „Offensichtlich hat hier auch die harte Linie der Berliner Justiz gegenüber Gewalttätern aus vergangenen Ereignissen Wirkung gezeigt. Wir hoffen, dass es bei dieser geradlinigen Haltung auch weiterhin bleibt.“

Die Einsatzkräfte der Polizei bewiesen große Gelassenheit trotz stundenlanger Anpöbeleien.

Gleichzeitig fordert der GdP-Vorsitzende dazu auf, Parteien und politischen Organisationen, die sich nicht nachdrücklich von der Straßengewalt distanzieren, jegliche, auch finanzielle, Unterstützung zu entziehen. Witthaut: „Das vorgeschobene Gerede von Antifaschismus und Antikapitalismus ist reine Augenwischerei. Es dient nur als Vorwand für Krawall.“


Die Polizei habe am vergangenen Wochenende über ihre Belastungsgrenze hinaus in zahllosen Einsätzen im gesamten Bundesgebiet, so Witthaut, „..trotz stundenlanger Beleidigungen und Anpöbeleien hohe Professionalität und große Gelassenheit bewiesen.“



Schon einen Tag vor dem 1. Mai demonstrierten zahlreiche Vermummte gegen die sogenannte Gentrifizierung einiger Berliner Stadteile. Foto: Rüdiger Holecek