zoom

30.06.2011

GdP zu aktuellen Zahlen bei „Cybercrime“

Witthaut: Besorgniserregende Internetkriminalität konsequent bekämpfen

Internet-Verbrechern werde es oft zu leicht gemacht. Viele Nutzer des Internets würden zu unbedacht mit persönlichen Daten und Passwörtern umgehen. Der GdP-Vorsitzende: „Ein möglichst guter technischer Schutz des Rechners vor Angriffen aus dem Netz sowie eine gehörige Portion Vorsicht und Misstrauen gegenüber Online-Angeboten machen es Internetkriminellen schwerer, Schaden anzurichten.“

Die Einrichtung des Nationalen Cyber-Abwehrzentrums sei, so Witthaut, zwar ein wichtiger, dennoch nur erster Schritt zur wirksameren Bekämpfung von Attacken auf Netzwerke, Server und Datenbanken. Der GdP-Vorsitzende: „Die starke Bedrohung unserer weitgehend computergestützten Infrastruktur ist keinesfalls eine Zukunftsvision, sondern Realität. Witthaut: „Wer Cyber-Verbrecher nicht beharrlich verfolgt, riskiert fatale Folgen für die Bevölkerung.“

Auf den „Polizeitagen 2011“ zur Sicherheit in und mit Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) am heutigen Donnerstag in Kiel forderte Witthaut die Ausweitung spezieller Service- und Schwerpunktdienststellen für Internetkriminalität. Internet-Experten der Polizei sollen dort, so der GdP-Vorsitzende, flächendeckend und anlassbezogen die Ermittlungstätigkeiten der Meldestellen für Interkriminalität unterstützen.
 
 
Zur Pressemeldung als pdf-File
 
Foto: Hans-Peter Reichartz - pixelio.de
© 2007 - 2016 Gewerkschaft der Polizei Bundesvorstand