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GdP zur Brandstifter-Festnahme:

Ermittlungskapazitäten der Polizei dürfen nicht geschmälert werden

Berlin.

Als hervorragende polizeiliche Ermittlungsarbeit hat der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bernhard Witthaut, die Festnahme eines Auto-Brandstifters in Berlin bezeichnet. Der geständige Täter hatte zugegeben, 67 Fahrzeuge angezündet zu haben. Knapp über 100 Autos waren dabei komplett ausgebrannt oder schwer beschädigt worden.

Witthaut: „Der Fall beweist einmal mehr, dass die Ermittlungskapazitäten der Polizei nicht dem Rotstift zum Opfer fallen dürfen. Kriminalitätsphänomene wie massenhafte Autobrandstiftungen und Anschlagsversuche auf den öffentlichen Personennahverkehr lassen sich nur erfolgreich bekämpfen, wenn der Polizei genügend Personal und Mittel bereitgestellt werden.“ Auch die Unterstützung der Bundespolizei, so Witthaut, habe Früchte getragen.

Witthaut: „Der Fahndungs- und Verfolgungsdruck muss auf gleich hohem Niveau aufrechterhalten werden, sonst herrschen bald wieder alte Verhältnisse. Es besteht die berechtigte Hoffnung, dass der Fahndungserfolg in Berlin Nachahmer in anderen Städten der Bundesrepublik abschrecken wird.“
 
 
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