Zum Inhalt wechseln

Frühjahrskonferenz der Innenminister und -senatoren (IMK):

GdP erwartet ein klares Signal für ein Ende der Sparpolitik bei der Polizei

Berlin.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) erwartet von der am morgigen Mittwoch beginnenden Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder (IMK) ein klares Signal, die Sparpolitik bei der Polizei zu beenden und den eklatanten Personalmangel zu beheben. „In vielen Bereichen der inneren Sicherheit brennt es lichterloh und die Polizei gerät immer mehr ins Hintertreffen“, so der stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Frank Richter.

„Ob Einbruchswellen in Wohnungen, grenzüberschreitende Kfz-Kriminalität, wachsende Gewalt bei Fußballspielen oder gewalttätige und extremistische Umtriebe von Salafisten – die Tagesordnung der diesjährigen Frühjahrskonferenz der Sicherheitspolitiker spricht eine deutliche Sprache“, so Richter weiter. Das Potenzial zur Kriminalitätsbekämpfung sei durch die vielen Personalkürzungen ausgeschöpft. Richter: „Wir eilen wie die Feuerwehr von einem Brandherd zum nächsten.“

Der stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende und Vorsitzende des GdP-Landesbezirks Nordrhein-Westfalen begrüßt die Forderung der Länder Bayern und Niedersachsen, die Polizeidichte in den Ländern zu erhöhen. Richter: „Auch wenn die Innenminister stramme Beschlüsse fassen – was uns am meisten fehlt, sind ausreichend Polizistinnen und Polizisten, die sie umsetzen sollen.“
 
 
Zur Pressemeldung als pdf-File