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GdP und ADFC planen engere Kooperation:

Verkehrspolitik muss sich stärker dem Zuwachs des Fahrradverkehrs stellen

Berlin.

Zu einer engeren Zusammenarbeit haben sich der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) und die Gewerkschaft der Polizei (GdP), entschlossen. Gemeinsames Ziel, so der Bundesgeschäftsführer des ADFC, Burkhard Stork und GdP-Bundesvorsitzender Bernhard Witthaut sei es, die Konflikte zwischen Autofahrern, Fußgängern und der steigenden Zahl an Radfahrern insbesondere in den Ballungsräumen zu entschärfen und den Anstieg der Verkehrsunfälle zu stoppen, bei denen Radfahrer getötet oder schwer verletzt werden.

Der starke Zuwachs des Radverkehrs sei aus gesundheits- und umweltpolitischen Gründen zu begrüßen, so GdP-Vorsitzender Bernhard Witthaut. Gleichzeitig stelle diese Entwicklung auch die Polizei vor neue Herausforderungen, die sich verstärkt auch auf die Überwachung des Radverkehrs konzentrieren müsse. Er begrüße, so Witthaut, dass auch immer mehr Polizeibeamtinnen und -beamte freiwillig auf das Dienstrad zu „Fahrradstreifen“ umstiegen, um für die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung auch bei Radfahrern zu sorgen. Witthaut: „Erwachsene Radfahrer besitzen zu 90 v. H. auch einen Führerschein. Als Autofahrer kennen sie die Straßenverkehrsordnung. Sie sollte auch von Radfahrern und Fußgängern verinnerlicht sein.“

Große Anerkennung finde bei der GdP der Beitrag des ADFC um Radfahren attraktiv und sicher zu machen. ADFC-Geschäftsführer Stork: „Wir freuen uns, dass wir den Bundesverkehrsminister für unsere ‚Rücksicht‘-Kampagne gewinnen konnten. Wir erwarten dadurch auch einen Anstoß für die Kommunen, die Radwegeinfrastruktur auszubauen und an einem radfahrerfreundlichen Klima mitzuarbeiten.“
 
 
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