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GdP zu Pokalausschluss von Dynamo Dresden:

Witthaut: Deutliches Signal an gewaltbereite Sport-Straftäter

Berlin.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) bezeichnet den bestätigten Pokalausschluss des Fußballzweitligisten Dynamo Dresden als deutliches Signal in der Auseinandersetzung mit der kleinen Gruppe gewaltbereiter sogenannter Fußballfans. Die Entscheidung des DFB-Bundesgerichts, so der GdP-Bundesvorsitzende Bernhard Witthaut, unterstütze die jahrelange Arbeit von Verbänden, Vereinen, Fanprojekten und Polizei Sport-Straftäter aus den Stadien zu verbannen. Radikale Ultragruppierungen und gewaltsuchende Hooligans wendeten sich mit ihrem unsportlichen Verhalten gegen die große Mehrheit der friedlichen Fußballanhänger. Witthaut: "Die GdP bedauert, dass mit diesem richtungsweisenden Urteil, Zehntausende unschuldige Dynamo-Fans mit bestraft werden und auf den spannenden und prestigeträchtigen Pokal-Wettbewerb verzichten müssen."

Für den Liga-Spielbetrieb fordert die GdP seit langem Punktabzüge als Sanktion nach massiver Fußballgewalt in den Stadien. Gewaltsuchende Fußballrowdys müssten wissen, dass sie ihrem Verein unmittelbar schweren Schaden zufügen. Witthaut: "Im Verhältnis zum Wettbewerbsausschluss ist der Punktabzug sogar das mildere Mittel."

Dier GdP begrüße zugleich, dass bei entsprechenden Ausschreitungen zigtausende Fans in den Stadien durch Sprechgesänge und Pfeifkonzerte ihre entschiedene Ablehnung gegenüber Gewalt und Pyrotechnik deutlich zum Ausdruck gebracht haben.


Friedliche Dynamo-Fans schauen in die Röhre: Beim nächsten Pokalwettbewerb bleibt das Dresdener Stadion leer. Foto: GabiS - pixelio.de


 
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