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Weltgedenktag am 17. November:

GdP fordert mehr Unterstützung für die Opfer von Verkehrsunfällen

Berlin.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert mehr Unterstützung für Unfallopfer. Zum „Weltgedenktag der Unfallopfer im Straßenverkehr“ am kommenden Sonntag, 17. November 2013, sagte der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow: „So vorbildlich sich die Hilfe für Verbrechensopfer entwickelt hat, so viel Nachholbedarf gibt es bei den Unterstützungsleistungen für Opfer von Verkehrsunfällen. Das durch einen Verkehrsunfall erlittene Leid der unschuldigen Opfer von Verkehrsunfällen muss stärker in das Bewusstsein von Behörden und staatlichen Institutionen dringen, denn es ist oft nicht geringer, als das Leid, das Opfer von Verbrechen zu ertragen haben.“

Mit der seit Jahren sinkenden Zahl der Verkehrstoten gerieten, so Malchow, die Folgen von Verkehrsunfällen zu leicht aus dem Blickfeld. Malchow: „Die moderne Medizin ist glücklicherweise in der Lage, vielen Schwerstverletzten das Leben zu retten. Wie dieses Leben jedoch aussieht und wie sehr die Betroffenen mit den Unfallverursachern, Behörden und Versicherungen zu kämpfen haben, ist oft eine Tragödie.“

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) begrüßt daher das Wirken der Verkehrs-Opferhilfe Deutschland (VOD), dem Dachverband öffentlicher Mitgliedsorganisationen und privater Hilfegruppierungen in Deutschland, der sich dafür einsetzt, die Rechtsstellung sowie die physische und psychische Rehabilitation aller Opfer von Verkehrsunfällen grundlegend zu verbessern.
Foto: Erich Kasten - pixelio.de