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Digitalfunk offenbar vor dem Durchbruch:

GdP: Bundesinnenminister Schily macht Nägel mit Köpfen

Berlin.

„Offenbar will der Bundesinnenminister in der Diskussion um die längst überfällige Einführung des Digitalfunks für die Polizei Nägel mit Köpfen machen. Dazu hat er unsere volle Unterstützung“, sagte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg in Berlin.

Es seien Pläne Schilys bekannt geworden, nach denen der Bundesinnenminister der bundeseinheitlichen Einführung der modernen Kommunikationstechnik bei den Sicherheitsbehörden mit einem neuen Finanzierungsvorschlag den Weg ebnen wolle. Nach Informationen der GdP will Schily auf einer außerordentlichen Konferenz der Innenminister und -senatoren (IMK) am 11. Februar sein Vorhaben erläutern und an die Länder appellieren, sich anzuschließen.

GdP-Vorsitzender Freiberg: „Das könnte den Durchbruch für die Modernisierung der polizeilichen Kommunikationstechnik bedeuten, mit der wir endlich wieder den Anschluss an das europäische Niveau bekommen. Wir haben auch als Gewerkschaft der Polizei lange dafür gekämpft.“

Er hoffe, so der GdP-Vorsitzende weiter, dass das jahrelange Tauziehen um die Finanzierung des polizeilichen Digitalfunks nun ein Ende habe.

Mit ihrem alten, störanfälligen und nicht abhörsicheren analogen Sprechfunk war die deutsche Polizei mit ihren Kommunikationsmöglichkeiten bereits das Schlusslicht im europäischen Vergleich.

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