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GdP zu Stolpe-Vorschlag für härtere Strafen für Verkehrsrowdys:

Strafe über den Geldbeutel reicht nicht aus

Länder müssen mit mehr Polizei Kontrolldichte erhöhen

Berlin.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) begrüßt den Vorschlag des Bundesverkehrsministers Manfred Stolpe, Raser, Drängler und Schleicher härter zu bestrafen. Eine Verbesserung der Verkehrssicherheit ergebe sich dadurch aber nicht zwangsläufig, sagte der GdP-Vorsitzende Konrad Freiberg am heutigen Donnerstag.

Freiberg: "Nicht allein eine Verschärfung der Gesetze kann der steigenden Aggressivität und der zunehmenden Verrohung auf unseren Straßen Einhalt gebieten. Das Entdeckungsrisiko für Raser, Drängler und Schleicher muss erhöht, rücksichtsloses Verhalten schneller geahndet werden. Das erfordert eine stärkere Polizeipräsenz und die ist ohne ausreichendes Personal nun einmal nicht möglich."

Seit Jahren, so der GdP-Vorsitzende, ignoriere die Politik die immer deutlicheren Signale aus der Bevölkerung nach einer Verstärkung der Polizei nicht nur im Straßenverkehr, sondern im gesamten öffentlichen Raum.

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