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Freiberg: Ignorante Haltung gegenüber Polizeibeschäftigten

GdP kritisiert unzureichende Anerkennung nach weltmeisterlichem Einsatz

Berlin.

Enttäuscht zeigte sich der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg, über die nach Auffassung der GdP „äußerst spärliche Anerkennung“, die die deutschen Polizeibeamtinnen und -beamten sowie die ebenso während der Fußballweltmeisterschaft stark geforderten Tarifbeschäftigten der Polizei von ihren Dienstherrn im Anschluss an den WM-Einsatz erhalten haben.

Die gesamte deutsche Polizei, so der GdP-Vorsitzende, sei an diesem Einsatz beteiligt gewesen und habe die außergewöhnliche Aufgabe weltmeisterlich bewältigt.

Freiberg: „Unsere Kolleginnen und Kollegen haben ihren Einsatz bei der WM nicht nur pflichtgemäß erfüllt, sondern sind mit Herzblut und viel Schweiß weit darüber hinausgegangen. Sie konnten nicht, wie viele Politiker, in der ersten Reihe das Fußballgeschehen genießen, sondern trugen mit ihrem großen Engagement wesentlich dazu bei, dass die Welt sich tatsächlich zu Gast bei Freunden fühlte. Warme Worte waren die einzige Anerkennung dafür.“

Ob es, so der GdP-Vorsitzende, tatsächlich der von der GdP geforderte freie Tag hätte seien müssen, darüber ließe sich reden. Gar keine spürbare Form der Belohnung stelle dagegen eine nahezu ignorante Haltung der politisch Verantwortlichen gegenüber ihrer in Sonntagsreden und schmucklosen E-Mails hochgelobten Polizei dar.

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