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GdP zur aktuellen sicherheitspolitischen Diskussion:

GdP-Vorsitzender Konrad Freiberg mahnt zu Besonnenheit und Augenmaß

Polizeieinsatz bei Auschreitungen in Berlin-Kreuzberg. Foto: GdP
Berlin.

Eine weitere Eskalation der sicherheitspolitischen Diskussion im Vorfeld des G8-Gipfels befürchtet der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg. Er mahnte alle Beteiligten zu Besonnenheit. Die aufgeheizte Stimmung könne letztlich dazu führen, dass Menschen Schaden nehmen.

Freiberg: „Ohne Zweifel haben wir aufgrund der zunehmenden extremistischen Gewalt und der bestehenden Gefahren durch den islamistischen Terrorismus eine schwierige Sicherheitslage. Dies erfordert aber um so mehr von allen Verantwortlichen ein hohes Maß an Vernunft und Sachlichkeit. Unsere politische Kultur und unser innenpolitisches Klima dürfen nicht gefährdet werden.“

Es dürfe, so der GdP-Vorsitzende, nicht der Eindruck entstehen, insbesondere bei jungen Menschen, dass die Teilnahme an einer Demonstration anlässlich des G8-Gipfels mit dem Hinweis auf bestehende Ungerechtigkeiten dieser Welt, etwas Kritikwürdiges oder Unzulässiges sein würde. „Das Demonstrationsrecht – friedlich und ohne Waffen – ist für unsere Demokratie etwas Elementares. Und gerade für die Gewerkschaften!“, sagte Freiberg.

Freiberg rief alle Verantwortlichen dazu auf, Außenmaß zu bewahren. Einer weiteren Radikalisierung dürfe nicht Vorschub geleistet werden.

Der GdP-Vorsitzende: „Es gilt, Gewalt zu verhindern, ansonsten nimmt unsere Gesellschaft Schaden.“ Leidtragende würde die Polizei sein, die eine wichtige Vertrauensinstitution der Bürger sei und damit jeder einzelne Polizist und jede Po-lizistin, insbesondere die zum Schutz des G8-Gipfels eingesetzten Kolleginnen und Kollegen.

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