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GdP: Gute Arbeit der Polizei
Terrorgefahr ernster nehmen

Berlin.

Die Festnahme dreier mutmaßlicher Terroristen und die Vereitelung geplanter Anschläge durch die Polizei bestätigen, so die Gewerkschaft der Polizei (GdP), die dringenden Warnungen der Sicherheitsbehörden vor einer erhöhten Terrorgefahr in Deutschland.

GdP-Bundesvorsitzender Konrad Freiberg: „Der Fahndungserfolg, der durch die intensive polizeiliche Überwachung dieser Leute erzielt wurde, die seit Längerem im Visier waren, ist ein Beispiel für die hervorragende Zusammenarbeit der Polizeien in Bund und Ländern.“

Die Festnahmen zeigten aber auch, dass die Terrorgefahr für Deutschland nicht hoch genug eingeschätzt werden könne. Freiberg: „Die Erkenntnisse, dass deutsche Extremisten in pakistanischen Terrorlagern offenbar für Anschläge in Deutschland fit gemacht wurden, geben Anlass zu der Sorge, dass die Gefahr auch nach dem jüngsten polizeilichen Erfolg keinesfalls gebannt ist.“ Damit seien, so die Gewerkschaft der Polizei, seit dem Jahr 2000 mindestens sieben Terroranschläge in Deutschland vereitelt worden. Freiberg: „Der Personal- und Zeitaufwand, diese Kreise unter Kontrolle zu halten, ist immens. Wenn das weiter gelingen soll, muss die Polizei stärker als bisher unterstützt werden. In Deutschland gibt es zwischen 70 und 80 so genannte Gefährder, also potenzielle Terroristen, denen durch polizeiliche Präsenz die Luft zum Atmen genommen werden muss.“

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