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Sture Haltung der Arbeitgeber mobilisiert Beschäftigte:

Warnstreik am Bundeskriminalamt - GdP rechnet mit hoher Beteiligung

(v. l.) GdP-Vorsitzender Konrad Freiberg, Ulrich Thöne (Vorsitzender der GEW), Achim Meerkamp (ver.di) und der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske. Foto: Holecek
Potsdam/Wiesbaden.

Mit einer hohen Beteiligung rechnet die Gewerkschaft der Polizei (GdP) an dem für Donnerstag geplanten Warnstreik am Bundeskriminalamt in Wiesbaden. GdP-Vorsitzender Konrad Freiberg: „Die sture Haltung der Arbeitgeber bringt unsere Kolleginnen und Kollegen auf die Palme. Sie empfinden die Kaltschnäuzigkeit, mit der ihnen die öffentlichen Arbeitgeber unter dem Strich in Wahrheit weitere Einkommenseinbußen zumuten wollen, empörend.“

Ohne Annäherung und ohne ein von den Gewerkschaften eingefordertes neues Angebot der Arbeitgeber war am Dienstag in Potsdam die vierte Runde der Tarifverhandlungen zu Ende gegangen.
Kerstin Philipp, im Geschäftsführenden GdP-Bundesvorstand zuständig für Tarifpolitik und Mitglied der Verhandlungskommission: „Bei allen Aktionen erhalten wir auch große Unterstützung von den Polizeien der Länder. Die Kolleginnen und Kollegen sehen in dieser Tarifrunde eine Signalwirkung für die Verhandlungen in den Ländern und die Besoldungsrunden für die Beamtinnen und Beamten.“ Zu der Aktion am Bundeskriminalamt am Donnerstag in Wiesbaden erwartet die Gewerkschaft der Polizei auch Polizistinnen und Polizisten aus Rheinland-Pfalz, Hessen, Saarland und Nordrhein-Westfalen.

Bislang haben sich mehr als 200.000 Beschäftigte an den bundesweiten Aktionen der Gewerkschaften beteiligt.